Bei der vorliegenden Meditations-Methode handelt es sich um einen klassischen Zen Ansatz. Er soll dazu dienen vor dem kochen die nötige Ruhe zu erlangen. Zweck der Übung ist die bewusste Zuwendung gegenüber dem was ich im Begriff bin zu vollziehen, nämlich Nahrung zubereiten. Dazu muss ich es schaffen die Gedanken zu beruhigen, so dass sie nicht wie gewöhnlich in meinem Kopf umherspringen wie Wasserflöhe. Gleichzeitig ist es eine Übung bezüglich Dankbarkeit und kosmischem Zusammenhang.
Wir vollziehen die Übung am Beispiel “Karotte schneiden”. Stell dir die Karotte bildlich vor, wie du sie in den Händen hältst, die Oberfläche begutachtest, die Farbe und den Geruch aufnimmst. Dann beginnst du die Karotte zu schälen und denkst an alle Personen und Gegenstände die es ermöglichten, dass diese Karotte zu Dir gelangte. Denke an den Bio-Laden in dem du sie gekauft hast, an den Lieferjungen der die Karotte mit seinem klapprigen Gefährt in den Laden brachte, an den Arbeiter der sie mit gekrümmtem Rücken aus der Erde zog, den Bauer der das Feld wässerte, kultivierte und den Samen in die Erde steckte. Denke an die Erde und den Regen der den Samen nährte, die Sonne die schien und den Mondschein der fiel, die Jahrezeiten die das Antlitz der Erde änderten während sie sich um die eigene Achse drehte und unbeirrt ihre Bahnen zog. Denke an das alles umgebende Weltwall das alles ermöglichte und unterstützte. All das steht für nichts anderes als das Mysterium des Lebens selbst. Die Dinge musste so geschehen, damit wir heute diese Karotte in den Händen halten können. Eine simple Karotte erscheint so plötzlich in völlig neuem Licht und erfüllt uns mit Dankbarkeit.
Übersetzt aus: www.your-healthy-eating-helper.com