Bei der vorliegenden Meditations-Methode handelt es sich um einen klassischen Zen Ansatz. Er soll dazu dienen vor dem kochen die nötige Ruhe zu erlangen. Zweck der Übung ist die bewusste Zuwendung gegenüber dem was ich im Begriff bin zu vollziehen, nämlich Nahrung zubereiten. Dazu muss ich es schaffen die Gedanken zu beruhigen, so dass sie nicht wie gewöhnlich in meinem Kopf umherspringen wie Wasserflöhe. Gleichzeitig ist es eine Übung bezüglich Dankbarkeit und kosmischem Zusammenhang.

Wir vollziehen die Übung am Beispiel “Karotte schneiden”. Stell dir die Karotte bildlich vor, wie du sie in den Händen hältst, die Oberfläche begutachtest, die Farbe und den Geruch aufnimmst. Dann beginnst du die Karotte zu schälen und denkst an alle Personen und Gegenstände die es ermöglichten, dass diese Karotte zu Dir gelangte. Denke an den Bio-Laden in dem du sie gekauft hast, an den Lieferjungen der die Karotte mit seinem klapprigen Gefährt in den Laden brachte, an den Arbeiter der sie mit gekrümmtem Rücken aus der Erde zog, den Bauer der das Feld wässerte, kultivierte und den Samen in die Erde steckte. Denke an die Erde und den Regen der den Samen nährte, die Sonne die schien und den Mondschein der fiel, die Jahrezeiten die das Antlitz der Erde änderten während sie sich um die eigene Achse drehte und unbeirrt ihre Bahnen zog. Denke an das alles umgebende Weltwall das alles ermöglichte und unterstützte. All das steht für nichts anderes als das Mysterium des Lebens selbst. Die Dinge musste so geschehen, damit wir heute diese Karotte in den Händen halten können. Eine simple Karotte erscheint so plötzlich in völlig neuem Licht und erfüllt uns mit Dankbarkeit.

Übersetzt aus: www.your-healthy-eating-helper.com

Die Fünf-Elemente-Diät – auch “China-Diät” oder “Zen-Diät” genannt – gilt bei vielen Experten als echter Geheimtipp. Denn diese noch relativ unbekannte ganzheitliche Ernährungsweise hilft, auf gesunde Weise bis zu fünf Pfund in fünf Tagen zu verlieren und langfristig schlank zu bleiben.

Lästiges Kalorienzählen war gestern. “Im Westen gilt: Zu viele Kalorien gleich Fettansatz gleich dick. Die Chinesen dagegen sehen als Ursache des Übergewichts Störungen des Stoffwechsels”, sagt die Münchner Ernährungsberaterin Barbara Temelie. Das Prinzip: Die Chinesen kombinieren Nahrungsmittel so, dass der Körper alle Nährstoffe optimal verwerten kann. Dazu ordnen sie jedes Lebensmittel nach seinem Geschmack (sauer, bitter, süß, scharf, salzig) und seinem Einfluss auf den Körper einem der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall oder Wasser zu.

Jedes dieser Elemente hat eine bestimmte Wirkung auf Abwehrkräfte und Stoffwechsel. Idealerweise sollte jede Mahlzeit Zutaten aus allen Elemente-Gruppen enthalten – eine Kombination aus Sattmachern und Verdauungshilfen. “Es gibt grundsätzlich keine schlechten oder guten Lebensmittel. Je nach Zusammensetzung ist eine Mahlzeit bekömmlich oder nicht”, sagt Temelie. Die China-Diät sorgt für eine reibungslose Funktion des Stoffwechsels, so dass kein überflüssiges Wasser oder Fett gespeichert wird. Dies passiert eher, wenn der Körper durch nährstoffarme, industriell bearbeitete Lebensmittel geschwächt wird.

Quelle: medizinauskunft.de

Eine sommerliche Misosuppe als Vorspreise:

Zutaten:

  • Rotes und weißes Miso
  • Shitake- Dashi
  • 1 Zucchini

Zubereitung

5 El rotes Miso und 1-2 El weißes Miso im Mörser zu einer glassen Paste verrühren. 750 ml Shitake Dashi zugießen,

Misobrühe durch ein Sieb streichen um Rückstände auszusondern.

1 mittelgroße Zucchini in gefällige Stücke schneiden, in schwach gesalzenem Wasser kochen bis sie fast gar sind.

2 TL gelbes Senfpulver mit heißem Wasser verrühren bis eine dicke Paste entsteht. Anschließend mit Miso- Shitake Dashi

verdünnen und zum Sieden bringen. Zucchinistücke in vier kleine Schüsseln legen; Suppe dazugießen, die aber die Zuchchini

nicht bedecken soll.

Salat:
Tomaten Selleriespäne und rucola mit Zitronen Sojasoße.

Zutaten:
2 Strauchtomaten, 1 Stangensellerie, Zitrone, dunkle Sojasoße, Rucola

Zubereitung:
Tomaten schälen und Achteln, leicht salzen. Mit einem Schälmesser Stangensellerie in hauchdünne Scheiben hobeln. 4 El. Dunkle Sojasoße mit 2 EL Zitronensaft michen. Tomatenschnitze in Schale legen, mit Sellerie umwickeln und einen kleinen Bund Rucola darüber streuen. Das Dressing zum Schluß nur noch auf den Schalenboden gießen.

Hauptgericht:
Blattspinat mit Pinienkerndressing.

Zutaten:
450g Blattspinat, Sojasoße, 50 g Pinienkerne

Zubereitung:
Frischen Blattspinat putzen, Stiele jedoch dran lassen. Sorgfältig in kaltem Wasser waschen. Großen Topf mit Wasser zum kochen bringen und Spinat 30 sek. Sprudelnd blanchieren. Spinat gut abtropfen lassen, vorher jedoch mit kaltem Wasser abschrecken. Auf einem Küchentuch verteilen, aufrollen und vorsichtig ausdrücken. Tuch wieder ausrollen und Spinat zu einem quaderförmigen Block formen. Pinienkerne anrösten und im Mörser grob malen. Sojasoße hinzufügen und zu einem dicken Dressing verrühren. Den Spinat mit dem Dressing gut vermischen.